Andy

Andy Gillmann – Schlagzeug:

Lieblingsfeedback nach einem FORSONICS-Gig: "Ich steh ja nicht so auf Jazz, aber euch fand ich klasse..."
Skurrilster Gig 2010: Eröffnung eines Seniorenheims in Wuppertal (und das hat richtig Spaß gemacht!).
Krassester Gig ever: Als Bier (Pils) verkleidet bei einer musikalischen Revue zum Thema -Bier brauen- irgendwo in Württemberg.
Schönstes Heimspiel: Bandfabrik in Wuppertal-Schwelm (mit Blick von der Bühne auf die A1) und vorher lecker Essen.
Mein Traum: GEMA-Millionär mit einem FORSONICS-Song.

Andy Gillmanns kompositorische Naivität macht den Weg frei für Stücke, die man sich in dieser entwaffnenden Schönheit erst mal trauen muss. „Caravanserai“, „Liberation“, „Home“ oder „Lost“ tragen eine derart eigene Handschrift, wie sie vielleicht nur ein Drummer schreiben kann.
Der Titel „Lost“ erzählt von der Niederlage, die man sich endlich eingesteht, erzählt von dem aussichtslosen Kampf, den man nie gewinnen konnte. Und von dem klaren, erleichternden Gefühl, das sich einstellt, wenn man vom Kämpfen ablässt. Die Band leistet sich in diesem Stück einen Fretless-Bass als Melodie-Instrument. Fragil, kristallklar und in reduziertem Ton.

Gillmann ist Lehrbeauftragter an der „Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf“. Das US Magazin „Modern Drummer“ rezensierte seine letzte DVD-Publikation „Create Your Drumsolo“ überaus positiv und die weltweit bekannteste Drummer-Webseite „drummerworld.com“ widmete ihm, mit Blick auf sein außergewöhnliches Besenspiel, eine ausführliche Präsentation.